22. Juli 2019

7×7 unterstützt die Allianz für Entwicklung und Klima

Das deutsche Klimakabinett kommt nicht von der Stelle, weltweit reden Politiker und Lobbyisten  immer noch zu viel und handeln zu wenig. Doch der Klimawandel macht nicht halt vor Grenzen, und geht in einem Tempo voran, dass uns längst klar macht: es ist nicht fünf vor, sondern fünf nach zwölf. In einer solchen Situation ist sofortiges gemeinsames Handeln aller Kräfte gefordert und entschlossenes Vorangehen – auf andere zu warten können wir uns nicht leisten. Das hat sich auch ein neues Bündnis aus starken, nichtstaatlichen Akteuren auf die Fahnen geschrieben: die Allianz für Entwicklung und Klima. Zu den Unterstützern gehört neben namhaften Unternehmen und Organisationen nun auch die 7×7 Unternehmensgruppe.

Die Hauptleidtragenden des Klimawandels sind die Menschen in den Entwicklungsländern. Konkret droht durch Klimawandel etwa, dass 80 Millionen Menschen in Küstengebieten durch den Meeresspiegelanstieg gefährdet werden, und dass bis zu 140 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika, Lateinamerika und Südasien bis 2050 ihre Heimat verlieren. Entwicklungs- und Klimapolitik sind also eng miteinander verknüpft. Entwicklungszusammenarbeit allein kann jedoch nicht alle erforderlichen Ressourcen aufbringen. Darum strebt die Allianz ein breites gesellschaftliches Bündnis an, um die Klimaziele doch noch zu erreichen: »Wir alle engagieren uns freiwillig für die Umsetzung der Agenda 2030 und des Pariser Klimavertrags – durch internationale CO2 -Kompensation in Entwicklungs- und Schwellenländern. So tragen wir gleichzeitig zu Entwicklung und Klimaschutz bei.«

Trendwende im Klimaschutz soll Schub für Investitionen und Beschäftigung bewirken

Die Allianz setzt dabei vor allem auf das Potential von freiwilligem Engagement und die Hebelwirkung von CO2-Kompensationsprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern: »Wie auch Vermeidung und Reduzierung spielt die Kompensation von CO2 eine sehr wichtige Rolle, gerade wenn es um die internationale Dimension des Klimaschutzes geht.« Doch die Herausforderungen des Klimawandels stellten in Entwicklungs- und Schwellenländern auch Chancen dar: »Denn dort findet ein Großteil des weltweiten Bevölkerungswachstums statt, wartet rund eine Milliarde Menschen auf Zugang zu moderner Stromversorgung und fordert eine wachsende Mittelschicht Mobilität und Konsum ein.« Darum sei es jetzt an der Zeit, in Entwicklungsländern klimaneutrale Wachstumspfade im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu eröffnen – mit erneuerbaren Energien, arbeitsplatzschaffender und klimafreundlicher Land- und Forstwirtschaft sowie Walderhalt. »So kann eine Trendwende im Klimaschutz erzielt werden, die zugleich einen Schub für Investitionen und Beschäftigung bewirkt. Auf diese Weise können Entwicklungsländer Jahrhundertsprünge machen.«

7×7 Gruppe setzt auf nachhaltige Projekte und Geldanlagen

Die 7×7 Unternehmensgruppe unterstützt die Ziele der Allianz für Entwicklung und Klima sowohl ideell als auch ganz praktisch schon seit Jahren auf vielfache Weise: Mit ihren Firmen wie der 7x7energie GmbH trägt sie mit dem Bau von Solaranlagen zur Energiewende in Deutschland bei; mit der 7x7lebenswert Stiftung und Firmen wie der 7x7impact GmbH & Co. OHG initiiert und unterstützt sie Entwicklungsprojekte in Sambia; durch die Beteiligung an nachhaltigen Unternehmen wie der Africa GreenTec AG, die in Mali eine Stromversorgung mit Solarenergie aufbaut; und durch das Angebot nachhaltiger Geldanlagen auf der Onlineplattform www.fairzinsung.com der 7x7finanz GmbH.

Weitere Informationen mit Links:

Allianz für Entwicklung und Klima

Neuestes Projekt der 7x7impact GmbH & Co. OHG, unterstützt von der 7x7lebenswert Stiftung: IMISEBA »Maiskohle statt Grillkohle«

Africa GreenTec