“Wir klären aktiv über Risiken auf”

21 April 2017 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

„Jede unternehmerische Kapitalanlage ist Risikokapital, das wissen die Anleger. Und in diesem Wissen investieren sie in ein Unternehmen, dessen Ziele sie unterstützen. Sie tun es oft auch deshalb, weil es eine Alternative zu den sonstigen Kapitalanlagen und Wertpapieren bietet: nämlich in die Realwirtschaft und nachhaltige Projekte zu investieren.“ So beschreibt Geschäftsführer Andreas Mankel die Motivation der Investoren in seine 7×7 Unternehmensgruppe und deren Firmen. In seinem Statement nimmt er auch Stellung zu kritischen Stimmen und Vorwürfen, diese Kapitalanlagen seien unseriös und deren Risiken würden den Anlegern verschwiegen.

Andreas Mankel, Geschäftsführer der 7×7 Unternehmensgruppe

Kritikpunkt: Mehr als 0,2% Zinsen, das erscheint unseriös. Wieso kann 7×7 attraktive Zinsen zahlen?

Die positiven Entwicklungen in der Wirtschaft schlagen nicht mehr auf den Finanzmarkt durch. Im Gegenteil: Niedrigzinsen und Negativzinsen sind an der Tagesordnung. Wie kann der einzelne Anleger darauf reagieren? Er kann seine Freiheit nutzen und muss sein Geld nicht bei großen Banken oder in Staatsanleihen investieren. Vielmehr kann er es über verschiedene Anlagemöglichkeiten der Wirtschaft direkt oder indirekt zur Verfügung zu stellen. Natürlich ist dies Risikokapital – aber dafür bekommt er attraktive Zinsen, welche die Unternehmen durch die Realisierung von Projekten verdienen müssen.

Durch Investitionen in nachvollziehbare Projekte erzielt die 7×7 Gruppe in der freien Wirtschaft Erträge – unabhängig von Niedrigzinsen. Durch die Gruppenstruktur werden Kosten vermieden und Erträge verschiedener Arbeitsschritte kombiniert. Die Firmen der Unternehmensgruppe können sich viele Arbeitsschritte teilen. Im Unterschied zu Banken müssen wir für unsere Kunden auch keine Gebühren für Kontoführung, Bankautomaten usw. berechnen. Alle Firmen nutzen zudem unsere eigene Personalabteilung und Buchhaltung. Durch das Einsparen solcher und weiterer Kosten sind wir in der Lage, unseren Anlegern vernünftige Zinsen zu zahlen.

Kritikpunkt: Das Anlegergeld landet in einem undurchsichtigen Firmengeflecht, bei dem keiner weiß, was damit gemacht wird. Es fehlt an Transparenz.

Die Firmen der 7×7 Gruppe sind nach und nach entstanden, um bestimmte Aufgaben professionell erfüllen zu können, die man sonst an externe Dienstleister vergeben müsste. 7×7 glaubt an Wertschöpfung durch Arbeit. Und in jeder dieser Phasen findet Wertschöpfung statt. Eine Unternehmensgruppe, die Solarparks nicht nur betreibt, sondern auch selbst baut, kann mehr Erträge realisieren. Da alles aus einer Hand kommt, fließt in die eine Hand mehr Ertrag zurück – und kann als überdurchschnittlicher Zins an die Anleger verteilt werden. Zudem ist es effizient, Aufgaben zu bündeln. Wie dies geschieht, zeigt das Beispiel des Crowdinvestments 7×7 Energiezins I.

In Kooperation mit Fachanwälten hat die 7×7 Energiewerte Deutschland I. GmbH & Co. KG als Emittentin das Crowdinvestment als Nachrangdarlehen aufgelegt. Aus den Geldern der Anleger werden Solarparks gebaut. Die Gruppe verfügt dazu mit der 7x7energie GmbH über eine eigene Ingenieursabteilung und langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Planung und schlüsselfertigen Errichtung von Solaranlagen. Nach dem Bau der Parks werden diese für mindestens 20 Jahre betrieben. Die komplette technische und kaufmännische Betriebsführung wird von der 7x7service GmbH geleistet.

Die 7x7finanz GmbH als Vertrieb und die facesso GmbH als Inhouse-Marketingagentur positionieren das Angebot auf der eigenen Investment-Plattform fairzinsung.com und betreiben die fast ausschließliche Online-Bewerbung für das Produkt. Die 7x7finanz GmbH steht den Interessenten und neuen Kunden in Beratungsfragen als kompetenter Partner zur Seite.

Würde jeder der benannten Schritte von einem einzelnen Unternehmen ausgeführt, müsste jedes dieser Unternehmen eine eigene Buchhaltung, Personalabteilung etc. besitzen. Diese Dienstleistungen halten wir zentral für alle Firmen der Gruppe in der 7x7verwaltung GmbH bereit.

Die Transparenz einer Geldanlage wird dadurch bestimmt, dass der Anleger weiß, was mit seinem Geld geschieht. Es ist daher umso einfacher, Transparenz herzustellen, je kürzer der Weg zwischen Anlegergeld und Anlageobjekt ausfällt. 7×7 realisiert Sachwertobjekte. Anleger können entweder direkt Miteigentümer von solchen Werten werden, indem sie KG-Beteiligungen kaufen; in diesem Fall werden sie Mitunternehmer einer Kommanditgesellschaft und direkt am wirtschaftlichen Ergebnis beteiligt. Oder aber die Anleger zeichnen Anleihen oder Nachrangdarlehen. In diesen Fällen investiert der Anleger zwar nicht direkt in Objekte, aber in die 7×7-Unternehmen.

Natürlich bedeutet Transparenz auch, dass sich die Anleger über den wirtschaftlichen Zustand der Unternehmen informieren können. So ist etwa die 7×7 Bürgerenergie I. GmbH & Co. KG eine sogenannte Publikums KG. Sie veröffentlicht die Planbilanzen in einem Prospekt, der von der Internetseite heruntergeladen werden kann. Die Bilanzen werden an die Kommanditisten versandt. Die 7×7 Energiewerte Deutschland II. GmbH & Co. KG und die 7×7 Sachwerte Deutschland I. GmbH & Co. KG sind Sondervermögen der 7x7invest AG. Die Jahresabschlüsse können von den Aktionären der 7x7invest AG eingesehen werden. Die Bilanzen der GmbHs können wie üblich beim Handelsregister kostenpflichtig abgefragt werden. Und schließlich kann auch jeder zu jeder Zeit auf der Seite www.7x7energie.de das Monitoring zu den einzelnen Solaranlagen aufrufen.

Kritikpunkt: Die Zinsen werden unregelmäßig ausgezahlt.

Das Risiko unregelmäßiger Zins- und Rückzahlungen ist von Bedeutung für die Nachrangdarlehen der 7×7 Unternehmensgruppe. Bei dieser Form der Kapitalanlage können Zins- und Rückzahlungen rechtlich nur dann beglichen werden, wenn keine anderen Zahlungen wie etwa Rechnungen der beteiligten Gewerke zu begleichen sind, damit diese im Plan bleiben.

An dieser Stelle kommt es in der Erstellung von Sachwertprojekten häufig zu Konflikten. Da bis zur Fertigstellung eines Projektes keine Erträge fließen, muss die gesamte Zeit der Erstellung mit Anlegergeldern vorfinanziert werden. Anleger bekommen ihre Zinsen normalerweise in regelmäßigen Abständen. Die Rechnungen von Handwerken kommen jedoch nicht gleichmäßig über die Bauzeit verteilt, sondern nach Abschluss der jeweiligen Arbeiten.

Wir informieren die Anleger, wenn es aus den oben genannten Gründen zu einer verspäteten Zinszahlung oder Auszahlung kommt.

Kritikpunkt: Sie verschweigen den Anlegern das Risiko des Totalverlusts bei Insolvenz.

Das stimmt nicht, das Gegenteil ist der Fall: Wir gehen über die Pflichtinformation im Punkt Risiken und Totalverlustrisiko in den Unterlagen und den Warnhinweisen in der Werbung für das jeweilige Produkt hinaus. So stellen wir dieses und andere Risiken beispielsweise auf unseren Internetseiten in Produktmerkblättern (zum kostenlosen Download) dar und weisen in sogenannten FAQs – Antworten auf häufig gestellte Fragen – zu einzelnen Kapitalanlagen auf diese Risiken hin.

Kritikpunkt: Die 7x7finanz kassiert satte Provisionen, während die Anleger eventuell leer ausgehen.

Hier werden manchmal Äpfel mit Birnen verglichen, weil beide Größen – Provisionen und Zinsauszahlungen – nicht für die jeweilige Laufzeit verglichen werden. Es werden 0,5% Provisionen pro Jahr gezahlt. Zusammen mit den Verwaltungskosten zahlt der Emittent etwa 1,5% pro Jahr an andere Unternehmen der Gruppe, zusammen also 7,5% in fünf Jahren. Der Anleger erhält in der gleichen Zeit 20% Zinsen. Dann stimmen die Proportionen.

 

Merkblätter zu den Produktarten Nachrangdarlehen, KG-Beteiligungen und Sach-wertanleihen zum kostenlosen Download: www.7×7.de/service/downloads/.

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