Nachrangdarlehen

Was ist ein Nachrangdarlehen?

Ein Darlehen ist ein Vertrag zwischen einem Darlehensgeber und einem Darlehensnehmer: eine Vereinbarung, dass der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung stellt Letzterer muss diesen Geldbetrag in einem festgelegten Zeitraum meistens mit Zinsen an den Darlehensgeber zurückzahlen (§ 607 ff – 610 BGB).

Jeder von uns gibt und nimmt Darlehen: als Inhaber eines Sparbuchs oder Bausparvertrags geben wir einer Bank Geld, mit dem sie arbeiten kann. Mit jedem Ratenkredit leiht uns die Bank Geld, mit dem wir Anschaffungen tätigen. Wenn wir Bundeswertpapiere erwerben, vergeben wir Darlehen an den Staat. Nachrangdarlehen sind eine Form der Finanzierung von Unternehmen, insbesondere kleinerer und mittlerer Unternehmen. Diese erhalten mit dem Kapital der Darlehensgeber einen größeren finanziellen Handlungsspielraum für ihre wirtschaftliche Tätigkeit.

Mit dem Nachrangdarlehen geht der Darlehensgeber eine unternehmerische Kapitalanlage ein. Mit seinem eingezahlten Kapital nimmt er an dem unternehmerischen Geschäftsrisiko bis hin zum möglichen Totalverlust des Kapitals teil; er nimmt also mit der Kapitalüberlassung Finanzierungsverantwortung für das Unternehmen wahr.

Nachrangdarlehen heißen so, weil sie mit einem Rangrücktritt hinter andere Zahlungsverpflichtungen versehen sind. Sie kommen somit im Rahmen einer Verwertung des Unternehmensvermögens (im Falle der Insolvenz) in der Rangfolge erst nach allen Bank- und Lieferantenverbindlichkeiten. Das Nachrangdarlehen wird jedoch vor den Gesellschafterdarlehen und vor dem Eigenkapital bedient.

 

Weitere Infos als Merkblatt

 



Hier geht´s zu den 7×7 Nachrangdarlehen auf der Website der 7x7finanz GmbH:

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