22. Dezember 2016

Chancen und Risiken von Mittelstandsanleihen

Die 3,64 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland sind mit einem Anteil von ca. 99,6% das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft*. In Zeiten zunehmend schwieriger Bankenfinanzierung greifen immer mehr mittelständische Unternehmen zu Alternativen wie etwa der Unternehmensanleihe. Diese bietet den Anlegern überdurchschnittliche Zinsen, beteiligt sie aber zugleich voll am unternehmerischen Risiko. Über die Chancen und Risiken der »Unternehmensanleihen mit Sachwerten« informiert nun ein Merkblatt der Bonner 7×7 Unternehmensgruppe.

grafik-7x7-merkblattBei einer so genannten Mittelstandsanleihe handelt es sich in der Regel um eine Anleihe mit kleinem Volumen zwischen 5 Millionen Euro bis rund 200 Millionen Euro. Sie investiert in die Unternehmen selbst oder in Immobilien, Erneuerbare-Energien-Anlagen und andere Sachwerte. Im Falle einer Hypothekenanleihe kommt die grundpfandrechtliche Absicherung der Anleihe hinzu, die dem Anleger eine höhere Sicherheit bietet.

Die Unternehmensanleihe als Sachwertanleihe in ihren verschiedenen Ausprägungen eignet sich für vermögende Privatkunden oder Family Offices, aber auch für Stiftungen, Kirchengemeinden, Pensionsfonds und Kapitallebensversicherungen. Diese wollen in produktive Sachwerte investieren und verbinden damit meist auch ideelle Zwecke.

Wer sein Geld in Unternehmensanleihen anlegt, teilt das volle Risiko des Unternehmens. Denn diese Form der Anleihe ist vor allem von der Bonität des Emittenten abhängig. Weitere Risiken ergeben sich aus der Geschäftstätigkeit und dem Management des Unternehmens. Für diese Risikobereitschaft wird der Anleger mit einer überdurchschnittlichen Rendite belohnt.

*Zahlen: Unternehmensbestand 2016 lt. Schätzung des IfM Bonn

Download: Merkblatt »Unternehmensanleihen mit Sachwerten«